Neuigkeiten: Gemeinde Weingarten (Baden)

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Wie geht es weiter mit der Windkraft

Artikel vom 02.11.2023

Podiumsdiskussion am 25.10.2023 in Weingarten

Die EnBW will am Hinteren Heuberg einen Windpark errichten. Seit Jahren streiten sich die Befürworter und die Gegner von Windkraftanlagen in Weingarten um die richtigen Argumente. Die Meinungen sind festgefahren. Zwischenzeitlich war auch Dr. Christoph Ewen vom Forum Energiedialog als Moderator hinzugezogen worden, der zwischen den Parteien vermitteln und sachlich aufklären sollte. In einer Reihe von Veröffentlichungen im Amtsblatt „Turmberg Rundschau“ hat das Forum als Landesprogramm des Umweltministeriums bereits versucht aufzuklären und verschiedene Aspekte der Energiewende den Bürgerinnen und Bürger nahegebracht. Allein die Tatsache, dass Dr. Ewen vom Land bezahlt wird, trug ihm den Verdacht mangelnder Objektivität ein. In der Zwischenzeit hatte der Regionalverband Mittlerer Oberrhein vier weitere Suchräume rund um Weingarten ausgewiesen, wobei der Hintere Heuberg weiterhin als „Kernsuchraum“ dargestellt ist.

Diskussion um den Suchraum

Jetzt sollte eine öffentliche Informationsveranstaltung in der Walzbachhalle Erhellung über den Sachstand und Gelegenheit zur Meinungsäußerung bringen. Bürgermeister Eric Bänziger erklärte eingangs die Position der Gemeinde. Die Gemeinde befürworte diese Erweiterung nicht. Aber sie halte grundsätzlich an dem Beschluss fest, in dem bereits definierten Bereich des Flächennutzungsplans Flächen auszuweisen, der auch die Waldflächen umfasse (anders als in den BNN und letzten Turmberg Rundschau fälschlicherweisedargestellt). Es ging dabei um den ersten Beschluss und nicht um den zwei Jahre später mit knapper Mehrheit gefassten Beschluss, der die Verpachtung der Waldflächen durch die Gemeinde ablehnte, sich aber zum Offenland-Standort bekannte. Zur Begründung erklärte der Bürgermeister, es sei besser, eine bestimmte Fläche zu definieren als gar keine, denn dann dürfe überall gebaut werden. Weingarten könne zudem landes- und bundespolitische Fehlentscheidungen nicht ausgleichen.

Aktueller Sachstand

Mittlerweile hat die EnBW, die ursprünglich fünf Windräder auf dem Hinteren Heuberg errichten wollte, die Sache vorangetrieben. Sie hat das Vorhaben auf drei Anlagen im Offenland reduziert und mittlerweile Messungen vorgenommen, die eine aus Sicht der EnBW auseichende Windhöffigkeit versprechen. Projektleiterin Lea Ackermann berichtete, es seien drei Anlagen von je 245 Meter Höhe mit insgesamt 20,4 Megawatt Leistung geplant. Bis Jahresende werde die Genehmigung beantragt, 2025 solle mit dem Bau begonnen werden.

Auf dem Podium saßen Weingartens Bürgermeister Bänziger, der aus der Gemeinde kommende Physiker Karl-Friedrich Ziegahn, der Vertreter der Windkraftbefürworter Ulrich Schlemmer, der Meteorologe Siegfried Vogt als Vertreter der Gruppe Gegenwind und Dr. Christoph Ewen als Moderator. Walzbachtals Bürgermeister Timur Öczan war im Publikum. Der sechste Platz blieb frei für das Publikum, das dadurch Fragen und Diskussionsbeiträge einbringen konnte, wovon es gerne Gebrauch machte.  

Austausch der Argumente

Schlemmer argumentierte mit krassen Klimaszenarien, hervorgerufen durch den CO2-Ausstoß. Es gehe darum, grüne Energien ins Verbundsystem einzuspeisen, um dadurch von der Kohle wegzukommen. Die drei Anlagen am Heuberg könnten 4000 Haushalte in Weingarten versorgen. Darum sei Windkraft sinnvoll und richtig. Vogt hielt dagegen: Obwohl sich der Energiegewinn aus Windkraft und Photovoltaik mehr als verdoppelt habe, sei im selben Zeitraum die CO2-Produktion nur geringfügig zurückgegangen. Die Klimaziele seien verfehlt, Windkraft habe nichts zu ihrer Einhaltung beigetragen. Ziegahn bewertete die Windradtechnik als ausgereift, aber es bedürfe noch an Speicherfähigkeit. Die Beteiligten forderte er auf, jeder solle sein ehrliches Motiv für seine Haltung zur Windkraft in Weingarten benennen. Den Beifallsbekundungen nach zu schließen, waren im Publikum überwiegend Windkraftgegner vertreten.

Beiträge aus dem Publikum

Entsprechend fielen während der zweieinhalbstündigen Veranstaltung auch die Beiträge auf dem sechsten Stuhl aus. Wozu überhaupt noch diese Veranstaltung? Wie verläuft der Transport der Anlagen? Was geschieht mit dem nicht recycelbaren Material nach dem Rückbau. Warum soll die Anlage gerade hier errichtet werden? Die Argumente waren nicht neu: Verschattung, Beeinträchtigung des Vogelflugs, Zerstörung der Natur. Es wurden Vorwürfe erhoben, die Politik habe Vorgaben gemacht, ohne die Folgen genau durchdacht zu haben. In einem Windrad seien in hohem Maß seltene Erden verbaut, die unter „dreckigen Umständen“ in anderen Ländern aus der Erde geholt werden. Ein besonders harter Vorwurf richtete sich gegen einzelne, ungenannte Mitglieder des Weingartner Gemeinderates, die angeblich der EnBW bereits Flächen aus ihrem Besitz verpachtet haben sollten. Sogar von Korruption war die Rede. Mitunter ging es mehr um die Windkraft allgemein und weniger um den Standort, bis ein aufgebrachter Mitredner die Walzbachtaler Bürger aufforderte, sich zu wehren und dem Walzbachtaler Bürgermeister Untätigkeit vorwarf. Er brachte das weit verbreitete Denken in dieser Versammlung auf den Punkt: Windkraft ja, aber nicht an dieser Stelle. Karl-Friedrich Ziegahn war um Ausgleich bemüht. Windkraft sei nur ein Teil der erneuerbaren Energien auf dem Weg in eine fossilfreie Zukunft.