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Rund um das Ferienspaß-Programm 2023

Artikel vom 17.08.2023

Kreatives in allen Variationen: Ob Monster, Näh- oder Aquarellkunstwerke

Ferienspass mit Monstern beim KreativWerk Weingarten

Nicht „mysteriös“, sondern „monsteriös“ ging es zu im Atelier von Sabine Grötzbachs KreativWerk am Liverdunplatz. Sieben Ferienspaßkinder waren ihrem Angebot gefolgt, Monster zu kreieren. Ganz nach eigenem Gutdünken, aus einer Fülle von Material, Anregungen und Impulsen folgend, aber frei nach eigener Phantasie.

Am Anfang steht der Plan im Kopf
Sabine Grötzbach empfing die Kinder in ihrem Kunstraum. Gleich zu Beginn sollten sie sich Gedanken machen: Wie soll mein Monster aussehen? Böse und gruselig? Oder freundlich und süß? Oder traurig? Der Grundzug eines Charakters werde schon von Beginn an festgelegt. Die Monster konnten ruhig einen praktischen Zweck haben, beispielsweise eine Schatzkiste zu bewachen. Die Kinder hörten aufmerksam zu und dann ging‘s los. Aus einer Kiste voller Schachteln griff jedes das Exemplar, das ihm am vielversprechendsten schien. Ein Junge hatte bereits eine feste Vorstellung. Sein Monster sollte Beine bekommen und damit die richtig fest angeklebt werden konnten, schnitt er das Material – zwei Küchenkrepprollen – am Ende zackenförmig ein und bog die Zacken zu einer Art Kranz, der die Klebfläche bildete. Der zweite Schritt war die Grundierung. Mit Acrylfarbe und breitem Pinsel wurde die Farbe deckend aufgetragen. Hier galt es, ein Gefühl für Wasser zu entwickeln. Zu trocken ließ sich die Farbe nur mühsam streichen, zu nass war sie nicht mehr deckend, sondern durchscheinend.

Das Material als Quelle der Inspiration
Mit dem dritten Schritt entfaltete sich die Kreativität. Grötzbachs Kisten waren ein Paradies und eine Fundgrube zugleich. Pfeifenputzer, Filzschnüre, feinstes Gespinst aus Kunststoff, das sich vortrefflich für Haare eignen würde. Runde Kugeln und Moosgummi in allen Farben, Wackelaugen, Rüschen, Borten, Spitzen, Stoffreste und vieles mehr.

Ein Mädchen ließ sich mit der Grundierung viel Zeit. Immer wieder strich der Pinsel über ein sattes Dunkelblau. Auf die Frage, wer sich denn für ein lustiges Monster entschieden habe, antwortete nur ein Junge. Die anderen hatten sich offenbar für gruselig und böse entschieden – oder noch gar nicht. „Ich weiß es noch nicht“, sagte das Mädchen und der Pinsel glitt weiter auf und ab.

In der Kunst erzeugen Material und Betrachter eine Wechselwirkung. Die Kreativität der Kinder werde durch das Material erst geweckt, andererseits müsse der Künstler eine Vorstellung haben, wie er sein Vorhaben umsetzen könne. „Der Geist wird Materie“ sagte Grötzbach. Und sie half. Immer wieder gab sie wie ein Wegweiser einen Impuls, wenn die Kreativität stecken blieb. Ruhig, freundlich und ohne schulmeisterliche Vorschriften. Lediglich ein kleiner Anstoß wie „probiers mal damit“. Und schon ging es weiter. Schwierige Dinge wie das Kleben mit der Heißklebepistole übernahm sie selbst, den Kindern oblag das Auswählen, Ausprobieren, Experimentieren und Entscheiden.

Kreative Näh-Workshops bei der Stoff- und Wollgalerie

Nähen macht Spaß. Vor allem an professionellen elektronischen Nähmaschinen. Zwölf Workshop-Termine bietet Gabi Moosa von der Stoff- und Wollgalerie am Rathausplatz im diesjährigen Ferienspaßprogramm an. Damit deckt sie nicht nur einen langen Zeitraum zwischen dem 31. Juli und dem 6. September ab, sondern hat auch für jeden Termin eine neue kreative Idee. Auch wenn nicht alle Angebote gleichermaßen nachgefragt sind, so nimmt sie sich doch für jeden Termin genügend Zeit, damit die Kinder ein vernünftiges Ergebnis mit nach Hause nehmen können.

Ein Reisebeutel soll es sein

An diesem Tag sollte ein praktischer Reisebeutel genäht werden. Fünf Kinder – drei Mädchen und zwei Jungen - hatten an den Nähmaschinen Platz genommen und sahen nicht so aus, als ob sie nicht wüssten, was zu tun sei. „Die waren alle schon mal da und haben Spaß an der Sache gefunden“, erklärte die Nählehrerin. Ein Mädchen besitzt sogar eine eigene Nähmaschine. Jetzt also einen Reisebeutel. Die fünf hatten ihre Auswahl aus dem riesigen Fundus an Stoffen bereits getroffen und Frau Moosa hatte die Grundform für sie zugeschnitten. Ein Außenstoff, ein Futterstoff und ein Füllstoff sollten zusammengenäht werden. Am Schluss sollte der bunte Außenstoff sichtbar und der einfarbige Futterstoff innenliegend unsichtbar sein.

Nähen erfordert Logik, Umsicht und Vorstellungskraft

Wer jetzt denkt, drei gerade Seiten zu nähen wird nicht so schwer sein, liegt daneben. Nähen erfordert logisches Denken. Welchen Stoff muss ich wie herum halten und wohin platzieren? Wie kann ich den Futterstoff mit den Fülllagen richtig einnähen? Wie schaffe ich es, den Boden, der der Tasche Stabilität verleiht, hinzubekommen? Das später Innenliegende wird von außen angenäht und das erfordert Umdenken. Eine Öffnung an der Unterseite dient dazu, hineinzugreifen und das Ganze umzustülpen.

Auch bei Gabi Moosas geduldiger Schritt-für-Schritt-Anleitung ist Konzentration und ein gewisser Grad an Vorstellungsvermögen vom Ganzen erforderlich. Das kleine Außentäschchen wird zuerst angefertigt. Auch hierfür wird eine doppelte Lage Stoff an drei Seiten zusammengenäht und die vierte offene Seite so angelegt, dass im zweiten Schritt das kleine Täschchen umgeklappt an der richtigen Stelle befestigt werden kann.

Das Gefühl liegt im Fuß

Die fünf Kinder sind eifrig bei der Sache. Mitunter ist es ganz still im Raum und nur das leise Surren der Maschinen ist zu hören. An den professionellen Maschinen ist das meiste vorher einstellbar. Stichlänge und Stichart sowieso. Die Geschwindigkeit der Nadel bestimmt der Nähende durch den Druck auf die Fußtaste selbst, je stärker desto schneller. Auch hierfür muss ein Anfänger Gefühl entwickeln, aber das funktioniert schon sehr gut.

Das Ergebnis ist ein hübscher und praktischer Beutel. Eine Schlaufe mit einem Knopf verschließt ihn und macht ihn vielseitig. Auf die Frage, wozu sie den Beutel benötige und was sie hineintun wolle, zuckt ein Mädchen nur mit den Schultern. Das werde ihr einfallen, wenn sie wieder in ihrem Zimmer sei, sagt sie. Gut vorstellbar. Beim Ferienspaß geht es natürlich um ein praktisches und brauchbares Ergebnis, aber nicht nur. Das Tun an sich macht Freude und weckt Stolz, etwas Tolles geschafft zu haben.

Malen mit Mitteln aus der Natur beim Familienzentrum Allerdings

Rotkohlblätter, Scheibchen von Roter Bete, Kaffeepulver und viele Blätter von Wildkräutern lagen auf dem Tisch im Hof der Schulkindbetreuung bereit. Sollte damit gekocht werden? Nein. Malen mit Naturfarben lautete das zweite Programm des Familienzentrums Allerdings. Die genannten Pflanzen und viele mehr erzeugten Farbe.

„Allerdings“ hatte dazu die Naturpädagogin Miriam Becker eingeladen und 13 Kinder durften experimentieren. In den letzten Jahren war immer wieder zu lesen gewesen, dass auch industriell hergestellte Ostereierfarben durch Naturfarben ersetzt werden können. So ähnlich sollte es heute auch sein. 

Viele Dinge aus der Natur eignen sich

Becker hatte die mitgebrachten Ausgangsmaterialien auf dem Tisch ausgebreitet. Teilweise noch in Stücken wie beispielsweise Blätter vom Rotkohl oder ein Stück Holzkohle, teilweise in flüssiger Form in Gläschen. Man kann sehr viele Dinge aus der Natur zum Malen verwenden, erklärte die Referentin: „Wenn Ihr mit den Fingern Blätter reibt und zusammenpresst, sind die Hände danach gefärbt und riechen nach dem Pflanzensaft. Am meisten fällt das bei Gewürzen wie Basilikum oder Minze auf. Das hier ist Kurkuma, das macht gelbe Farbe“. Das kam den Kindern bekannt vor. „Aus Sonnenblumen kann man auch Gelb machen“ sagte eines. Und aus Löwenzahn. Und aus Rosenblättern. Und die Pflanzen wirken unterschiedlich. Ein Stück Rotkohl wie ein Stück Kreide in die Hand genommen, malt lila, in Wasser gelöst dagegen Blau.

Vor ein paar hundert Jahren gab es noch keine chemischen Farben, erklärte die Referentin. Damals wurden solche Farben auch zum Färben von Textilien verwendet. Teilweise macht man das heute auch noch, aber die meisten Textilien sind heute chemisch gefärbt.

Wasserlösliche Farben

Die meisten Farben aus der Natur lösen sich in Wasser, fuhr die Referentin fort. Dann ging es in die Praxis. An jedem Platz lag ein normales Blatt Papier und ein Pinsel bereit. Das war sozusagen die Übungsstufe. Nach Herzenslust wurden die Pinsel in die gelösten Farben getaucht und aufs Papier gebracht. Die Farben auf dem Papier waren zwar im Farbton wie erwartet. Kaffee bringt braune Farbe, ebenso Walnussblätter. Klatschmohn wirkt tiefdunkelrot. Aber sie waren sehr dezent.

Hauchzarte Farbtöne bedeckten das weiße Papier. Für Kinder, die bisher Malen mit intensiven Farben wie von Filzstift oder leuchtenden Holzstiften kannten, war das etwas gewöhnungsbedürftig. Aber es war eine ganz neue Erfahrung. Herzen wurden jetzt nicht mehr rot, sondern zartrosa, Bäume nicht mehr dunkelgrün, sondern hell oder grau. Malven erzeugen einen kräftig blauen Sud, aber auf dem Papier ein durchscheinendes Hellblau. Aufgebrühter Kaffee enthielt noch winzige Stäubchen vom Kaffeesatz, was interessante Muster erzeugte.

Nach diesen Vorübungen händigte Miriam Becker ihnen sogar echtes Aquarellpapier aus und behutsam und voll Respekt war plötzlich ein ganz anderes Malen entstanden. Die Kinder kreierten Blumen, Bäume, abstrakte Formen und es entstanden zartfließende Aquarellkunstwerke.

Es ist auch der Sinn des Ferienspaßprogramms, Dinge auszuprobieren, die man noch nie gemacht hat, sagte Sandra Berthel vom Familienzentrum. Es ist gut, mal was Neues zu entdecken und Spaß macht es meistens trotzdem.