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Gemeinde Weingarten (Baden)

Baumpflege im Ort

Artikel vom 05.02.2021

Derzeit fallen sie auf im Straßenbild: Männer des Bauhofs mit Hubsteiger und Motorsäge. Denn eine ganz wichtige Arbeit während der Winterzeit ist die Pflege der Bäume im öffentlichen Raum.

 

Mit Hubsteiger und Motorsäge
„Meine Mitarbeiter schneiden im ganzen Ort an allen Stellen, wo Bedarf ist, abgestorbene Äste, die herunterzufallen drohen“, sagt Bauhofleiter Dirk Pfirrmann.

 

Verkehrssicherungspflicht und Klimaschutz
Zum einen dient das der Verkehrssicherungspflicht. Der Klimawandel bringt immer öfter heiße trockene Sommer, die den Bäumen schwer zusetzen, so dass häufiger Äste dürr werden. Kommen dann, ebenfalls durch den Wandel bedingt, öfter starke Winde oder Stürme dazu, brechen diese geschädigten Äste leicht ab und könnten Fußgänger verletzen oder sonstige Schäden anrichten. Deshalb ist es besser, sie kontrolliert zu entfernen. Der zweite Grund ist, den Baum gesund zu halten und ihn von unnötigem Ballast zu befreien. Nur so kann er neu austreiben, frische Blätter und wieder eine dichte Krone entwickeln. Denn Bäume bewirken, Feinstaub aus der Luft herauszufiltern und zu binden und sie kühlen über die Blattverdunstung das Kleinklima. Eine baumbestandene Straße wirkt wesentlich angenehmer als eine ohne Grün.

 

Baumschnitt wird wieder verwendet
Die abgeschnittenen Äste werden gesammelt und im gemeindeeigenen Häcksler verarbeitet, um an geeigneter Stelle als Bodendeckmaterial oder in anderer Funktion wieder verwendet zu werden.

Die Arbeit wird uns noch einige Tage beschäftigen, sagt Dirk Pfirrmann.  Wir sind mal hier und mal dort. Sollte es notwendig werden, einen Abschnitt kurzfristig abzusperren, bitten wir Anwohner und Passanten um Verständnis.

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