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Mobilitätskonzept

Vorlesen

Rückblick „Geh-Späche“ mit Weingartener Bürgern

Am 20. und 22. Mai fanden in der Ortsmitte die sogenannten „Geh-Spräche“ statt – Quartiersbegehungen, bei denen das geplante Parkraumkonzept vorgestellt und mit Anwohnern diskutiert wurde.

Zahlreiche interessierte Einwohner nutzten die Gelegenheit, gemeinsam mit Vertretern des Ordnungsamts sowie des beauftragten Planungsbüros durch das Quartier zu gehen und ihre Hinweise direkt vor Ort einzubringen. Im Verlauf der Rundgänge wurden konkrete Herausforderungen benannt: fehlende Stellplätze, unübersichtliche Parksituationen oder Engstellen durch Falschparker sowie der Wunsch nach klareren Regelungen.

Das Planungsbüro und das Ordnungsamt beantworteten zahlreiche Fragen, erklärten Hintergründe und hörten auch aufmerksam zu, wenn abseits des Hauptthemas auch weitere Anliegen zur Sprache kamen. Von den teilnehmenden Einwohnern kam überwiegend Zuspruch zum Vorgehen der Gemeinde und zur Idee, das Parkraumkonzept gemeinsam im Quartier zu entwickeln.

Die offene Gesprächsatmosphäre wurde vielfach positiv hervorgehoben. Die Gemeindemitarbeiter bedanken sich herzlich für die rege Teilnahme und die konstruktiven Beiträge. Die gesammelten Hinweise werden nun ausgewertet und fließen in die weitere Ausarbeitung des Parkraumkonzepts „Ortsmitte“ ein. Ziel bleibt es, gemeinsam tragfähige und ausgewogene Lösungen für die Parksituation im Zentrum der Gemeinde zu finden.

Nach Auswertung der Anregungen und Hinweise sowie Überarbeitung der Plankonzepte steht als nächstes die Beratung im Verwaltungsausschuss an.

Sobald der Gemeinderat dann die Pläne beschlossen hat, kann eine Ausschreibung erfolgen.

Mit der Umsetzung ist daher witterungsbedingt eher im Frühjahr 2026 zu rechnen.

Sie haben noch Anregungen oder Fragen? Lassen Sie uns diese gerne per E-Mail an mobilitaet(@)weingarten-baden.de zukommen.

- Artikel veröffentlicht am 30.05.2025 -

Einladung zu "Geh-Sprächen" am 20. & 22.05.2025

Mobilitätskonzept Parkraumkonzept Quartier "Ortsmitte"

Der Gemeinderat hat in seiner öffentlichen Sitzung am 27.01.2025 beschlossen mit den Entwürfen des Parkraumkonzeptes für die Waldbrücke in die Öffentlichkeitsbeteiligung zu gehen. 

Unter diesem Aspekt soll eine weitere Quartiersbegehung im Rahmen eines „Geh-Sprächs“ mit den Anwohnerinnen und Anwohnern stattfinden. Ziel des Geh-Sprächs ist der Austausch an der frischen Luft und unter Bewegung zwischen den Anwohnenden, der Verwaltung und dem Planungsbüro Modus Consult. Dabei soll die Parksituation Vorort durchgesprochen und die Möglichkeiten der Parkplatzeinzeichnungen erläutert werden.

Die Anliegen und Vorschläge werden dokumentiert und individuell geprüft. Im Anschluss wird die optimierte Konzeption in einer Bürgerinformationsveranstaltung vorgestellt, bevor sie dem Gemeinderat zur Entscheidung vorgelegt wird. So soll jeder Bürgerin und jedem Bürger die Möglichkeit gegeben werden bei der Entscheidungsfindung mitzuwirken.

In Vorbereitung des Termins haben die Gemeindeverwaltung und das Planungsbüro Modus Consult das Quartier in mehreren Begehungen in Augenschein genommen und vor Ort die Möglichkeiten zur Aufteilung des öffentlichen Verkehrsraumes für Fußgänger, den ruhenden und den fahrenden Verkehr geprüft.

Besondere Beachtung fanden dabei der Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmenden und die Bildung ausreichender Ausweichflächen für Begegnungs- und Notfallverkehr. Die Sichtverhältnisse wurden vor jeder Kreuzung und Einfahrt ermittelt und in der Planung berücksichtigt. Ziel der Planung ist es, in Abwägung mit den verkehrsrechtlichen und baulichen Rahmenvorgaben geordnete Stellplätze im öffentlichen Raum und eine leistungsfähige Straßennutzung bereit zu stellen.

Deshalb laden wir Sie herzlich dazu ein, zusammen mit der Verwaltung und dem Planungsbüro Modus Consult eine Quartiersbegehung zu unternehmen:

Am Dienstag, den 20. Mai 2025 und am Donnerstag, den 22. Mai 2025 werden die Geh-Spräche vor Ort geführt. Jeder kann sich den Gruppe anschließen, die die für ihn interessanten Punkte bespricht. Es werden drei Routen zu verschiedenen Uhrzeiten begangen:

  • Gruppe 1 und 2 starten beide am Dienstag um 17:00 Uhr beim Nahkauf. Nach einer kurzen Einführung trennen sie sich, Gruppe 1 geht in Richtung Bahnhof, Gruppe 2 in Richtung Rathaus. Anschließend setzt um 18.30 Uhr die Gruppe 1 an der Ecke Schillerstraße / Bahnhofstraße ihre Strecke fort und begeht die Schillerstraße, trennt sich dann an der Höhefeldstraße in Gruppe 1a und 1b. Gruppe 1a läuft in die Spitalstraße und 1b läuft die Schillerstraße weiter bis zur Paulusstraße.
    • Der zweite Abschnitt der Gruppe 2 beginnt um 18:30 Uhr an der Hartmannsbrücke und folgt der Friedrich-Wilhelm-Straße, dann der Kanalstraße zurück zur Bahnhofstraße.
  • Start für Gruppe 3 ist am Donnerstag um 17:00 Uhr beim „buckligen Winzer“ Marktplatz Ecke Kirchstraße. Die Strecke verläuft über die Kirchstraße zu „Am alten Friedhof“ und anschließend über die Keltergasse, Bachstraße und Georgstraße. Um 18:00 Uhr ist dann Treffpunkt an der historischen Presse Durlacher Straße Ecke Mittelweg, um die Straßen Mützenau, Kirchbergstraße und Hans-Thoma-Weg zu begehen.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Die Geh-Sprächs-Routen finden Sie Hier (PDF-Dokument, 532,53 KB, 25.11.2025)

Gesprächsrunde zum Parkraumkonzept "Ortsmitte" am 27.03.2025

Konstruktiver Austausch zwischen Gewerbeverein und Gemeindeverwaltung

Unter der Moderation von Herrn Bürgermeister Eric Bänziger fand am 27.03.2025 eine Gesprächsrunde zwischen der Gemeindeverwaltung und dem Gewerbeverein zum Thema Parkraumkonzept Ortsmitte statt.

Mitglieder des Gewerbevereins, unter anderem der zweite Vorsitzende Herr Arsim Arifi, und weitere interessierte Gewerbetreibende folgten der Einladung aus dem Rathaus, um das am 27.01.2025 vom Gemeinderat zur Öffentlichkeitsbeteiligung gebilligte Parkraumkonzept zu diskutieren.

Ziel der Gesprächsrunde war es die Gewerbetreibenden bestmöglich in das Projekt einzubinden, um den Bedürfnissen von Anwohnern, Geschäftsinhabern sowie Besuchern gerecht zu werden und so nach Möglichkeit mit den rechtlichen und technischen Voraussetzungen einer Parkraumneuordnung in Einklang zu bringen.

Die anwesenden Gewerbetreibenden stellten nicht nur etliche kritische Fragen, sondern brachten auch wertvolle Vorschläge ein, die auf die unterschiedlichen Anforderungen des täglichen Lebens und des Handels abstellten. So fehle bspw. eine Ausschilderung von öffentlichen Parkmöglichkeiten wie dem Parkdeck, der Parkscheune oder den Stellplätzen am Haus Edelberg, um auswärtigen Kunden die Parkplatzsuche zu erleichtern. Die aktuelle Parkscheibenregelung auf der Bahnhofstraße sei mit einer Stunde zu knapp bemessen, oft würde der Kundschaft die Zeit bei beratungsintensiven Terminen oder länger dauernden Dienstleistungen nicht ausreichen. Abhilfe könne hier eine intelligente Parkraumbewirtschaftung schaffen.

Die Verwaltung wiederum ließ keine Frage unbeantwortet und zeigte sich offen für die Anregungen und Bedürfnisse des Handels.

Gleichzeitig wurden auch berechtigte Einwendungen zu bestehenden Problemen, wie dem hohen Parkdruck im Ortskern und mögliche Verbesserungen diskutiert. Der Austausch verlief in einer offenen und respektvollen Atmosphäre, sodass alle Standpunkte gehört wurden und in die weiteren Beratungen des Gemeinderates einbezogen werden können.

Der Bürgermeister bedankte sich für die offenen Worte der Gewerbetreibenden sowie den überaus konstruktiven Austausch und zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis des Gesprächs. Er betonte die Wichtigkeit, alle Beteiligten in den Prozess einzubinden, um eine allseits befriedigende Lösung für die Ortsmitte zu finden. Die Öffentlichkeitsbeteiligung wird mit weiteren Veranstaltungen, wie dem Bürgerforum am 29.04.2025 und den Quartiersbegehungen im Mai fortgesetzt, um das Parkraumkonzept weiter zu optimieren und den Bedürfnissen der Gemeinde gerecht zu werden.

Der Gewerbeverein wird seinerseits ein Positionspapier erarbeiten und mit seinen Vorschlägen auf die Fraktionen des Gemeinderats zugehen.

- Artikel veröffentlicht am 03.04.2025 -

Präsentation Parkraumkonzept "Ortsmitte" vom 27.01.2025

Auszug Bericht aus der Gemeinderatssitzung vom 27.01.2025

TOP3 Mobilitätskonzept Parkraum Ortsmitte

Als ersten Schritt zur Umsetzung eines zukunftsfähigen Mobilitätskonzepts hat der Gemeinderat die schritt- und quartiersweise Neuordnung des Parkens beschlossen. In den Quartieren „Hinterdorf“ und „Waldbrücke“ ist die Umsetzung ganz bzw. nahezu vollständig abgeschlossen. Als nächste Fläche dafür ist das Quartier „Ortsmitte“ an der Reihe. Das Büro Modus Consult hat auch hierfür Konzeptpläne für die einzelnen Straßenzüge erstellt. Vorgesehen sind die bewährten Geh-Spräche als Vororttermine sowie ein Bürgerforum als Präsenzveranstaltung. Darüber hinaus erfordert die Zentralisierung des Weingartener Einzelhandels im Quartier „Ortsmitte“ eine Sonderveranstaltung zum Dialog mit dem Gewerbeverein.

Bürgermeister-Stellvertreter Gerhard Fritscher, der in Vertretung für Bürgermeister Eric Bänziger die Sitzung leitete, nahm zur Kenntnis, dass nur ein einziger Bürger die öffentliche Sitzung besuchte. Er erwarte aber eine hohe Beteiligung an den Geh-Sprächen, denn das sei eine Chance zur Mitwirkung, die die Menschen wahrnehmen sollten.

Eine Mitarbeiterin vom Büro Modus Consult stellte 15 einzelne Konzeptpläne vor. Jeder wurde nach den Möglichkeiten Parkraum zu schaffen, bei gleichzeitigem Erhalt der notwendigen Gehwegbreite, bewertet.  

Heinz Hüttner (FDP) regte an, das Parken vor der eigenen Einfahrt in der Bahnhofstraße zu gestatten. Sonja Güntner (GLW) und Wolfgang Wehowsky (SPD) regten an, eine Querungshilfe vor dem Nahkauf zu installieren. Timo Martin (WBB) schlug vor, in der Bahnhofstraße keine einzelnen Parkflächen, sondern Parkstreifen auszuweisen. Hierzu verwies der Vorsitzende Gerhard Fritscher (CDU) auf den vorliegenden Grundsatzbeschluss. Friederike Schmid (SPD) sprach sich auch für das Parken vor den eigenen Einfahrten in der Bahnhofstraße aus, sofern die Grünflächen dies zuliesen und der Gehweg nicht betroffen sei. Schließlich einigte sich das Gremium, heute auf weitere Detailbesprechungen zu verzichten. Die Fraktionen sollen die Konzeptpläne unter sich besprechen, dann werden die Bürgergespräche geführt.

Der Gemeinderat beauftragte die Verwaltung einstimmig mit der Durchführung der Öffentlichkeitsbeteiligung in der Parkraumneuordnung des Quartiers „Ortsmitte“.

- Artikel veröffentlicht am 29.01.2025 -

Historie

Parkraumkonzept im Bereich Quartier Waldbrücke umgesetzt • Artikel vom 03.12.2024

Im Rahmen des Parkraumkonzepts wurden die Markierungsarbeiten der Parkflächen im Quartier Waldbrücke bereits vor ein paar Wochen abgeschlossen.

Zwischenzeitlich erfolgte auch die Beschilderung der Parkverbotszone, somit ist das Parken nur noch in markierten Flächen erlaubt.

Der Gemeindevollzugsdienst wird in den kommenden Wochen vermehrt Kontrollen zu unterschiedlichen Zeiten im Quartier durchführen, um den ruhenden Verkehr zu überwachen.

Für Ihr Verständnis und die Einhaltung der neuen Regelung bedanken wir uns vorab.

Präsentation aus der Gemeinderatssitzung vom 15.04.2024

Auszug Bericht aus der der Gemeinderatssitzung

TOP1 Parkraumkonzept Waldbrücke

Nachdem das Parkraumkonzept im Quartier Hinterdorf bereits fertig geplant und teilweise umgesetzt ist, wurde das Verfahren, Ordnung im Straßenraum zu schaffen und Befahrbarkeit zu sichern, im Quartier Waldbrücke fortgesetzt. Hier wurde nach demselben Modus vorgegangen: zunächst eine Konzeption zu erstellen, dann in „Geh-sprächen“ die Anwohner anzuhören, deren Anregungen aufzunehmen und daraufhin die Konzeptpläne anzupassen. Zentrales Element ist das Markieren aller Stellplätze im öffentlichen Raum und die Gewährleistung von 1,50 Meter Restgehwegbreite als Mindeststandard.

Der Gemeinderat hat den Entwurf in öffentlicher Sitzung gebilligt. Die Mitarbeiterin des Planungsbüros stellte die endgültige Fassung anhand von 27 Folien vor und beleuchtete jeden einzelnen Straßenzug.

Für vier Straßen im alten Teil waren unterschiedliche Varianten möglich. So sollen im Erlenweg sechs Parkplätze mit Gehwegparken auf der Südseite geschaffen werden. Im Ahornweg, wo es bisher noch gar keine Stellplätze gab, werden vier neue geschaffen. Auch im Kiefernweg sind 13 zusätzliche Stellplätze vorgesehen und im Fichtenweg sind 17 Parkplätze geplant, acht davon unter Einbeziehung des Gehwegs auf der Südseite. Im Eichenweg sollen weitere Stellplätze auf einem angrenzenden öffentlichen Grundstück angeordnet und dazu die bestehende Hecke entfernt werden. Für die Straßenabschnitte Eichenweg, Birkenweg, Ulmenplatz, Buchenweg und Kiefernweg im alten Teil der Waldbrücke wurden von den Bürgern verkehrsberuhigte Bereiche angestrebt. Das könnte bei längeren Straßenabschnitten kritisch sein. Alternativ sind bauliche Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung vorzusehen.

Die Anwohner des neuen Teils sahen das Konzept als solches kritisch. Auch hier fanden in allen Abschnitten Begehungen statt. Die Teilnehmer wurden vor Ort um Einschätzungen gebeten. Die Auswertung der Fragebögen wurde, soweit möglich, in die Konzeption aufgenommen. Die daraus resultierenden Varianten ergaben in der alten Waldbrücke kein anderes Bild. In der neuen Waldbrücke wurden Alternativen für die Gebietszufahrt im Sperberweg und im Bussardweg mit Ausweichstellen aufgezeigt.

Im Ergebnis zeigte sich, dass bei dieser Vorgehensweise, überall dort Parkplätze einzuzeichnen, wo es in Übereinstimmung mit den Anwohnern und unter Beachtung der Straßenverkehrsordnung möglich war, nur ein einziger Parkplatz weniger entstand als vorher. Im Bestand wurden 195 Stellplätze gezählt, 173 Fahrzeuge waren abgestellt, 95 davon als Falschparker. Die aus der Mitwirkung der Anwohner entstandene Planung ergab 172 Fahrzeuge. Viele Bereiche, wo vorher keine Markierung angebracht war, konnten jetzt Stellplätze geschaffen werden. 

Der Gemeinderat hat die Umsetzung des vorgestellten Parkraumkonzeptes gemäß den vorgelegten Konzeptionsplänen beschlossen. Die Verwaltung wurde beauftragt, die Markierungen und verkehrsrechtlichen Beschilderungen der festgelegten Stellplätze im öffentlichen Verkehrsraum zu beauftragen und – auf dringende Bitte von Friederike Schmid (SPD) – die verkehrsberuhigten Bereiche umgehend zu planen und umzusetzen.

Als nächstes Quartier wird das Büro mit der Erstellung eines Parkraumkonzepts für den Bereich „Ortsmitte“ beauftragt.

Der Gemeinderat hat einstimmig zugestimmt.

Mobilitätskonzept – Parkraumkonzept in der Waldbrücke am 23.06.2023:

Ein „Geh-Spräch“ als Bürgerbeteiligung zur Bildung konstruktiver Lösungsansätze

Bereits am 24.10.2022 beschloss der Gemeinderat der Gemeinde Weingarten (Baden), als nächsten Schritt im Rahmen des Mobilitätskonzeptes die Parkraumkonzeption der Waldbrücke im alten und neuen Teil zu erarbeiten. Die Grundlage dafür bot der Gemeinderatsbeschluss vom 21.03.2022 bei dem die Neuordnung der Parkflächen mithilfe von markierten Stellplätzen als zentrales Element deklariert wurde.

Am vergangenen Freitag fand im Rahmen der Bürgerbeteiligung ein erfolgreiches „Geh-Spräch“ im Quartier der Waldbrücke statt. Die Veranstaltung, organisiert vom Ordnungsamt in Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro Modus Consult, zielte darauf ab, die Anliegen und Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger Vorort zu erfassen um gemeinsam Lösungswege zu erarbeiten. Es nahmen ca. 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, bestehend aus unterschiedlichen Altersgruppen aktiv teil.

Der Nachmittag begann um 15:00 Uhr am Treffpunkt des Parkplatzes am Forlenweg. Die Veranstaltung wurde von der Leiterin des Ordnungsamtes, Frau Haug, und Frau Meilicke vom Planungsbüro Modus Consult eingeleitet. Sie gaben den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Überblick über den Zeitablauf und die Ziele des „Geh-Sprächs“. Diese wurden daraufhin in jeweils zwei Gruppen aufgeteilt, wobei eine Gruppe die Straßen oberhalb und die andere Gruppe die Straßen unterhalb des Forlenwegs beging. Diese Aufteilung ermöglichte eine umfassende Beachtung und Analyse der Parkplatzsituation in den jeweiligen Straßen.

Unter Begutachtung der Pläne hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, ihre Anregungen kundzutun und konstruktive Vorschläge einzubringen. Die Bürgerinnen und Bürger erläuterten die bestehenden Parkplatzsituationen in den Straßen und diskutierten mögliche Lösungsansätze, um diese zu verbessern. Zudem wurden Klemmbretter mit Rückmeldebögen ausgegeben um auch im Nachgang die Möglichkeit zu gewährleisten, Anliegen bei der Gemeinde vorzubringen.

Ebenso wie im „alten Teil“ wurde im Anschluss ab 16:30 Uhr der zweite Teil der Veranstaltung im „neuen Teil“ der Waldbrücke durchgeführt.

Das „Geh-Spräch“ wurde von den Bürgerinnen und Bürgern zum Großteil als gelungene Veranstaltung bewertet, die es ermöglichte, die Anregungen aktiv einzubeziehen. Es zeigte sich, dass das die Beteiligung ein effektives Mittel ist, um die direkte Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde und der Bevölkerung zu fördern. Angesichts des positiven Feedbacks und des erfolgreichen Ergebnisses wird erwogen, diese Beteiligungsform zukünftig in anderen Gebieten einzusetzen.

Einladung zum "Geh-Spräch" am 23.06.2023 - Parkraumkonzept Waldbrücke

Der Gemeinderat hat in seiner öffentlichen Sitzung am 23.05.2023 beschlossen mit den Entwürfen des Parkraumkonzeptes für die Waldbrücke in die Öffentlichkeitsbeteiligung zu gehen. 

Unter diesem Aspekt soll eine weitere Quartiersbegehung im Rahmen eines „Geh-Sprächs“ mit den Anwohnerinnen und Anwohnern stattfinden. Ziel des Geh-Sprächs ist der Austausch an der frischen Luft und unter Bewegung zwischen den Anwohnenden, der Verwaltung und dem Planungsbüro Modus Consult. Dabei soll die Parksituation Vorort durchgesprochen und die Möglichkeiten der Parkplatzeinzeichnungen erläutert werden.

Die Anliegen und Vorschläge werden dokumentiert und individuell geprüft. Im Anschluss wird die optimierte Konzeption in einer Bürgerinformationsveranstaltung vorgestellt, bevor sie dem Gemeinderat zur Entscheidung vorgelegt wird. So soll jeder Bürgerin und jedem Bürger die Möglichkeit gegeben werden bei der Entscheidungsfindung mitzuwirken.

In Vorbereitung des Termins haben die Gemeindeverwaltung und das Planungsbüro Modus Consult das Quartier in mehreren Begehungen in Augenschein genommen und vor Ort die Möglichkeiten zur Aufteilung des öffentlichen Verkehrsraumes für Fußgänger, den ruhenden und den fahrenden Verkehr geprüft.

Besondere Beachtung fanden dabei der Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmenden und die Bildung ausreichender Ausweichflächen für Begegnungs- und Notfallverkehr. Die Sichtverhältnisse wurden vor jeder Kreuzung und Einfahrt ermittelt und in der Planung berücksichtigt. Ziel der Planung ist es, in Abwägung mit den verkehrsrechtlichen und baulichen Rahmenvorgaben geordnete Stellplätze im öffentlichen Raum und eine leistungsfähige Straßennutzung bereit zu stellen.

Deshalb laden wir Sie herzlich dazu ein, zusammen mit der Verwaltung und dem Planungsbüro Modus Consult eine Quartiersbegehung am 23.06.2023 zu unternehmen.  Treffpunkte sind für den „alten Teil“ der Parkplatz im Forlenweg um 15:00 Uhr und für den „neuen Teil“ die Einfahrt zum Sperberweg um 16:30 Uhr. Die Konzeptionen für die einzelnen Straßen können im Laufe der Kalenderwoche 25 auf unserer Homepage eingesehen werden.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Die Geh-Sprächs-Routen finden Sie Hier (PDF-Dokument, 763,46 KB, 24.11.2025)

Ihre Gemeindeverwaltung

Präsentationen aus der Gemeinderatssitzungen vom 27.02.2023 und 27.03.2023

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 24.10.2022 das Parkraumkonzept für das Quartier Hinterdorf (Bereich Goethe-, Wiesen- und Ringstraße) beschlossen. Nach den Bürgergesprächen Vorort am 29.11.2022 und der Informationsveranstaltung am 19.01.2023 wurde die Parkraumkonzeption durch das Ingenieurbüro Modus Consult optimiert und der Gemeinderat konnte am 27.02.2023 einen erneuten Beschluss (mit Ausnahme der Garten- und der Uhlandstraße) fassen. Nachdem diese am 27.03.2023 modifiziert nochmals vorgestellt wurden, konnten auch über die letzten beiden Straßen des Quartiers „Hinterdorf“ Beschluss gefasst werden. Seit Kalenderwoche 21 werden nun Stück für Stück Parkflächen durch den Bauhof eingezeichnet. Diese halten sich bei der Umsetzung an die vom Gemeinderat festgelegten und die gesetzlich vorgeschriebenen Parameter.

Aus dem Informationsabend am 19.01.2023

Parkraumkonzept Hinterdorf

Das Mobilitätskonzept, das der Gemeinderat im Frühjahr 2022 beschlossen hat, beinhaltet vor allem den Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger und Radfahrer und legt vor diesem Hintergrund großen Wert auf geordnetes Parken, damit Kinder, ältere Menschen, Rollatorfahrer und Kinderwägen keiner Gefährdung ausgesetzt seien und der fließende Verkehr nicht beeinträchtigt werde. Am 24. Oktober beschloss der Gemeinderat ein entsprechendes Parkraumkonzept, am 29. November lud die Verwaltung die Anwohner des Quartiers „Hinterdorf“ zu einem Vor-Ort-Termin mit Vertretern des Planungsbüros ein, um ihr Vorhaben zu erläutern. Dabei schon erhob sich aus den Reihen der Anwohner teilweise eine kontroverse Diskussion zu den Planungen, woraufhin die Verwaltung einen weiteren Informationsabend anbot.

Dieser fand nun im Turmzimmer statt und war gut besucht. Bürgermeister Eric Bänziger, Hauptamtsleiter Oliver Russel und Ann-Kathrin Meilicke vom Planungsbüro Modus Consult erläuterten anhand einer Präsentation die Planungen in den einzelnen Straßenzügen.

Das Ziel der Planung sei die Bereitstellung von Stellplätzen in Abwägung der verkehrsrechtlichen und baulichen Rahmenvorgaben. Eckdaten waren die Einhaltung einer Mindestfahrbahnbreite von 3,15 m und einer Gehwegbreite von 1,50 m. Wie das erreicht werden könne, zeigte Meilicke in unterschiedlichen Modulen: Fahrbahnparken auf beiden Seiten oder nur auf einer, ebenso Gehwegparken oder Mischverkehrsfläche, je nach Querschnitt des Straßenraums. In ihrer Präsentation ging sie mit den Zuhörern jede einzelne Straße durch. In nahezu jedem Straßenzug wich die nach dem neuen Konzept mögliche Anzahl von Parkplätzen - mal weniger, mal sehr viel – vom  bisherigen Stand ab. In der Wilzerstraße Nord beispielsweise waren zur Zeit der Erhebung 42 Fahrzeuge abgestellt und zusätzlich 44 Fahrzeuge nicht ordnungsgemäß. Dieser Summe von insgesamt 86 Fahrzeugen stellte die Planung künftig  34 Stellplätze gegenüber. In der Gartenstraße seien maximal 27 Parkplätze möglich. Die Zuhörer nahmen die Zahlen mit Kopfschütteln und Unverständnis zur Kenntnis. Der Aussage von Bürgermeister Bänziger, das Auto auf dem eigenen Grundstück abzustellen, wurde entgegengehalten, die Einfahrten seien zu schmal, denn das Hinterdorf sei eine Wohngegend, die vor den 60er Jahren entstanden sei. Die Vorschläge des Planungsbüros, zumindest in diesen beiden Straßen, wurden als unrealistisches und nicht machbares Szenario empfunden. Wo bleiben Plätze für Sperrmüll, zum Ausladen der Einkäufe, wo kann die Sozialstation parken? Es fielen Vorwürfe, die Erhebung sei zum falschen Zeitpunkt gemacht worden und darum gehe das Konzept an der Realität vorbei. Die Anwohner fürchteten einen Verdrängungskampf und sahen daraus nachbarschaftliche Konflikte entstehen. In mehreren Wortbeiträgen zeigten sie kein Verständnis, dass eine über Jahrzehnte gewachsene Struktur plötzlich nicht mehr tauglich sein solle.

Aber sie hatten einen Kompromissvorschlag. Die Gartenstraße könne man als verkehrsberuhigten Bereich auszuweisen. Oder als Einbahnstraße. Dann könne das vom Gemeinderat beschlossene Konzept dahingehend abgewandelt werden, dass ein Gehweg auf einer Seite komplett für Parkflächen verwendet werde, vergleichbar der Schillerstraße. Das würde auch die Schulkinder schützen, die dann keine Veranlassung mehr hätten, von einer Straßenseite auf die andere zu wechseln, was meistens unachtsam geschehe.

Bürgermeister Bänziger versprach, die Anregungen mitzunehmen und dem Gemeinderat vorzulegen. In einer der nächsten Gemeinderatssitzungen, möglicherweise am 27. Februar, werde das Thema erneut auf die Tagesordnung kommen.

Mobilitätskonzept – Parkraumkonzept Hinterdorf

Bürgergespräche vor Ort fanden am 29.11.2022 statt

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 24.10.2022 das Parkraumkonzept für das Hinterdorf (Bereich Goethe-, Wiesen- und Ringstraße) beschlossen.

In Vorbereitung dessen haben die Gemeindeverwaltung und das Planungsbüro Modus Consult das Quartier in mehreren Begehungen in Augenschein genommen und vor Ort die Möglichkeiten zur Aufteilung des öffentlichen Verkehrsraumes für Fußgänger, den ruhenden und den fahrenden Verkehr geprüft. In Straßenräumen führt das ungeregelte Parken, teils beidseitig und teils auf den Gehwegen, zu Beeinträchtigungen für Fußgänger und den fließenden Verkehr, da oft nur ungenügende Ausweichflächen für den Begegnungsfall oder Einschränkungen in der Sicht vorliegen.

Bei der Planung der Straßenabschnitte wird den vorhandenen Grundstückszufahrten, den entsprechenden Fahrkurven sowie den Sichtverhältnissen Rechnung getragen. Es wurde geprüft, ob und unter welchen Voraussetzungen der jeweilige Begegnungsfall (z. B. Bus – Pkw oder Pkw – Pkw) insbesondere durch geeignet gelegene Ausweichbuchten konfliktfrei erfolgen kann. Ziel der Planung ist es, in Abwägung mit den verkehrsrechtlichen und baulichen Rahmenvorgaben geordnete Stellplätze im öffentlichen Raum und eine leistungsfähige Straßennutzung bereit zu stellen. So wurde beispielhaft und einzelfallbezogen untersucht, dass bei geringem Verkehrsaufkommen und hohem Parkdruck ein Gehweg einseitig zur Verfügung gestellt wird.

Für die Umsetzung der Konzeption hat die Gemeindeverwaltung aktuell in Zusammenarbeit mit dem beauftragen Planungsbüro Modus Consult die Parkraumarkierungen und Beschilderungen vorbereitet und am Dienstag, den 29.11.2022 die interessierten Anwohnenden im Rahmen eines Vorort-Termins informiert.

Mobilitätskonzept in der Fassung vom Februar 2022

Das Mobilitätskonzept finden Sie HIER (PDF-Dokument, 4,68 MB, 18.03.2022)

Nachberichte: Vor-Ort-Begehungen am 7. / 8. / 10. Oktober 2020

Den umfassenden Nachbericht zu den Vor-Ort-Begehungen mit Bürgerbeteiligung finden Sie in der Turmberg Rundschau, Ausgabe Nr. 42 vom 15.10.2020 auf Seite 5 + 6.

Das Mobilitätskonzept der Gemeinde Weingarten

Mobilität für alle: Weingarten arbeitet an einem Mobilitätskonzept – Bürger können sich einbringen

Mobilität ist schon seit langem ein großes Thema im Weingartner Gemeinderat, berichtet Bürgermeister Eric Bänziger. Aufgrund mehrerer verschiedener Anträge der Fraktionen zum Thema Verkehr und Mobilität aus den letzten Jahren, hat die Verwaltung im Februar 2019 die Firma Modus Consult mit der Erstellung eines Mobilitätskonzeptes beauftragt. Hierzu wurde der Fokus zunächst unter anderem auf den Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer gelegt, sowie die Parksituation, Radwege und Fahrradabstellplätze. Bereits abgeschlossen durch die beauftragte Firma sind eine Bestandsaufnahme, sowie eine Potenzialanalyse mit der Ausarbeitung von Zielen und der Erstellung eines Leitbilds (wir berichteten). Die Planungsziele und das Leitbild finden Sie nachfolgend zusammengefasst.

Bürgerbeteiligung – so geht es weiter:
Im nächsten Schritt sollen nun die Bürger  im Rahmen von Quartiersbegehungen an der Erarbeitung des Mobilitätskonzepts beteiligt werden. Im Nachgang wird das Konzept entwickelt, sowie Arbeitsgruppen zur Beratung von Teilaspekten gebildet. Zum Abschluss folgt ein öffentlicher Informationsabend, bevor das Mobilitätskonzept zur Beratung und Beschlussfassung in öffentlicher Sitzung in den Gemeinderat geht.

Sie sind herzlich eingeladen, sich an der Konzeption zu beteiligen. Die Termine zu den Quartiersbegehungen finden Sie weiter unten. Eine entsprechende Einladung mit allen Details veröffentlichen wir rechtzeitig hier im Amtsblatt und online unter www.weingarten-baden.de

    Präsentation von Modus Consult vom 17.08.2020

    Die Präsentation des beauftragten Planungsbüros Modus Consult, die auch in der Sitzung des Ausschuss für Umwelt und Technik am 17. August 2020 gezeigt wurde, finden Sie Hier (PDF-Dokument, 11,4 MB, 14.09.2020)