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Ein Erinnerungsgarten auf dem Friedhof
Ein Erinnerungsgarten auf dem Friedhof


Viertes Gärtnergepflegte Grabfeld angelegt
Am 04.11.2025 gab der Verwaltungsausschuss in seiner Sitzung grünes Licht für die Anlegung eines vierten gärtnergepflegten Grabfeldes auf dem Friedhof. Neu ist, dass auch ein Rebenfeld enthalten ist, an denen Bestattungen stattfinden können, wie es der Gemeinderat im Jahr 2023 auf Antrag der SPD-Fraktion beschlossen hat.
Im Frühjahr 2026 ging es dann an die Vorarbeiten und Abräumung der Fläche, die durch die Mitarbeitenden des Friedhofs erfolgten. Der Wegebau erfolgte durch die Fa. Mockler und die Bepflanzung, gemäß dem Gestaltungsplan der Gärtnergenossenschaft, legte das Unternehmen Blumen Sebold an, dass auch weiterhin für die Pflege und Bewässerung zuständig sein wird.
Am letzten Mittwochnachmittag erfolgte die Übergabe des ersten Abschnittes im Beisein von zahlreichen Gemeinderäten, Miriam Maisenhölder (Bereichsleiterin für Friedhofsprojekte der Gärtnergenossenschaft Badischer Friedhofsgärtner eG), Günther Sebold mit Sohn und Familie, Sandra Sodan (Leiterin des Friedhofs) sowie Oliver Russel (Fachbereichsleiter Bürgerdienste / Hauptamtsleiter).
Bürgermeister Eric Bänziger begrüßte die Anwesenden am bunt angelegtem Grabfeld und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit zwischen dem Genossenschaftsverband, der Gärtnerei und seinen Mitarbeitern. Dies bekräftigten Miriam Maisenhölder und Günther Sebold ebenfalls in ihren Worten.
In seiner Rede fuhr Bürgermeister Bänziger mit weiteren Details fort. Das vierte gärtnergepflegte Grabfeld wird auf insgesamt zwei Abschnitten 164 Grabstätten vorhalten. Der erste Abschnitt sieht auf seinem Areal 13 Sarggrabstätten, 42 Urnengrabstätten und 20 Urnengemeinschaften an der Mauer vor. Besonders als gelungen ist die Gestaltung des Rebenfeldes – sollten die Reben Früchte tragen, werden sie vor der Reife abgeschnitten. Die Dauergrabpflegevertrag mit der Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner eG ist wie bei den anderen Grabfeldern auf 20 Jahre abgeschlossen mit einer automatischen Verlängerung. So ist die Grabpflege über die gesamte Ruhezeit gesichert.
Mit diesen Worten übergab er das Wort an Miriam Maisenhölder. Als ehemalige Gärtnerin sei sie begeistert, wie die Familie Sebold das Grabfeld umgesetzt hat. Die Genossenschaft hat diese sorgfältig gestalteten, bepflanzten und gepflegten Feldern auch neu benannt, aus dem „Gärtnergepflegten Grabfeld“ wird nun ein Ort mit würdigem Namen, der „Erinnerungsgarten“.
Günter Sebold betonte zum Abschluss, dass bei der Bepflanzung auf trockenresistente Pflanzen geachtet wurde und er freue sich mit seinem Sohn darauf, den zweiten Abschnitt zu gestalten.

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