Neuigkeiten

Hochsommerliche Temperaturen belasten nicht nur Mensch und Tier. Auch das Waldbrandrisiko im Land ist in den letzten Tagen stark angestiegen, so Ministerin Marion Gentges, MdL im Juni 2026.
Einfache Maßnahmen helfen Mensch, Tier und Wald zu schützen:
- Viel Wasser, ungesüßte Tees sowie Fruchtschorlen sind ideale Durstlöscher. Sie versorgen den menschlichen Körper mit ausreichend Flüssigkeit und gleichen Flüssigkeitsverluste aus. Zudem erfrischt leichte Kost im Sommer und unterstützt den Kreislauf.
- Das Innere eines abgestellten Fahrzeuges kann sich bei der aktuellen Wetterlage innerhalb von wenigen Minuten auf deutlich über 40 °C erhitzen. Dann droht im Auto ein für Mensch und Tier gefährlicher Hitzestau.
- Hunde und Katzen schwitzen nicht und können hohe Außentemperaturen nur in begrenztem Maße, z. B. mit regelmäßigem Trinken, Hecheln, dem Rückzug an kühle und schattige Plätze, kompensieren. Bei extremer Hitze droht den Tieren ein schwerwiegender Hitzschlag. Das Bereitstellen von ausreichend kühlem Wasser und der mögliche Rückzug in kühle und schattige Plätze unterstützen das Wohlbefinden der Tiere. Spaziergänge mit dem Hund oder der Freigang für die Katze sollten in die kühleren Morgen- oder Abendstunden verlegt werden.
- Auch Gartenvögel und Insekten freuen sich über Hitzeschutz. Für Gartenvögel können z. B. spezielle Vogeltränken oder -bäder aufgestellt werden. Diese sollten regelmäßig gereinigt und mit frischem Wasser gefüllt werden.
Waldbrandgefahr im Land steigt
Mit der Hitzewelle steigt auch die Waldbrandgefahr in den Wäldern Baden-Württembergs stark an. Verhalten Sie sich umsichtig, denn z. B. ein heißer Katalysator von einem unachtsam abgestellten Fahrzeug oder die Hitze eines Einweggrills kann ausreichen, um einen Waldbrand zu entfachen.
Deshalb gilt es die nachfolgenden Verhaltensregeln zur Erholung im Wald zu beachten:
- Vom 1. März bis 31. Oktober gilt im Wald ein grundsätzliches Rauchverbot.
- Feuer machen ist ganzjährig nur an den offiziellen, fest eingerichteten Feuerstellen auf den Grillplätzen erlaubt. Je nach örtlicher Situation können die Ortspolizeibehörden sowie die jeweiligen Forstbehörden weitere Maßnahmen anordnen und insbesondere das Grillen im Wald vollständig verbieten. Diese Sperrungen sind unbedingt zu beachten. Nicht gestattet ist das Grillen im Wald auf mitgebrachten Grillgeräten.
- Offenes Feuer außerhalb des Waldes muss grundsätzlich mindestens 100 Meter vom Waldrand entfernt sein. Auch an den erlaubten Stellen muss das Feuer immer beaufsichtigt und vor dem Verlassen unbedingt vollständig gelöscht werden.
- Denken Sie an die Waldtiere, die momentan mit der Aufzucht des Nachwuchses beschäftigt sind und nehmen Sie ihren Vierbeiner am besten an die Leine.
Was tun, wenn ein Brand ausgebrochen ist?
Sollten Waldbesucher bei ihrem Aufenthalt im Wald Rauch oder Feuer feststellen, bittet die Forstverwaltung darum sofort den Notruf 112 zu wählen und die Feuerwehr zu verständigen. Eine schnelle Entdeckung und Meldung von Waldbränden hilft das Ökosystem Wald aktiv zu schützen.
Wichtig ist es, Ruhe zu bewahren und sich sowie andere Personen nicht in Gefahr zu bringen. Wählen Sie die 112 und informieren Sie die Leitstelle über folgende Punkte:
- Wo brennt es? – genaue Ortsangabe (markante Geländepunkte oder der Standort per GPS Funktion des Mobiltelefons), Brandausmaß
- Was brennt? – Bodenvegetation oder Baumkronen
- Wer oder was ist betroffen? – Sind Personen, Häuser oder andere Einrichtungen in Gefahr?
- Ort, von dem Sie den Brand melden? – Angabe Ihrer Rückrufnummer, Aufenthaltsort, auf Rettungskräfte warten, damit diese eventuell zum Brandort geführt werden können.
- Nutzen Sie die kostenfreie App ,Hilfe im Wald‘: Im Notfall können Sie die Einsatzkräfte direkt zu ihrem Standort navigieren.
„Die Forstbehörden des Landes und die Feuerwehren sind auf Gefahrenlagen gut vorbereitet und das Waldbrandmanagement des Landes funktioniert“, betonte Ministerin Gentges. Die bewährteenge Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Forst wirke sich zudem positiv auf eine schnelle Waldbrandbekämpfung im Ernstfall aus und trage auch dazu bei, dass der Klimawandel in Baden-Württemberg noch keine hohen Waldbrandzahlen verursacht habe.

Durch das Laden der Inhalte erhebt Facebook personenbezogene Daten und verarbeitet diese. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.
Für diese Funktion müssen weitere Cookies akzeptiert werden