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Doppelter Krimispaß für 16 Weingartner Kids im Naturkunde Museum Karlsruhe

Autor: Kay Leichsenring
Artikel vom 05.09.2019

Mit dem Titel „Aufregung im Museum: Detektive gesucht!“ war der Erwartungshorizont des erlebnispädagogisch angelegten Workshoptags im Naturkunde Museum abgesteckt, den, des großen Interesses wegen und dank des Sponsorings der Volksbank Weingarten, die Museumspädagogen mit Ingrid Merkel und ihrem Mann gleich zweimal für clevere Weingartner Spürnasen durchführen konnten.

Detektiv sein zwischen allerlei exotischen Schlangen, Vögeln und Schmetterlingen aus den verschiedenen Kontinenten der Erde, unbekannten und in allen Farben schillernden Fischen, wendigen Haien, Echsen und geheimnisvoll anmutenden Skeletten ausgestorbener Dinosaurier – das war schon eine maximal beeindruckende Sache für die teilnehmenden Kinder, ebenso die überwältigende Schönheit der ausgestellten Mineralien, die zum Gegenstand ihrer kriminalistischen Forschung werden sollten.

Merle, Jonas, Elena, Malva, Amelie, Frederick, Chiara, Jason, Simon, Philipp, Charlotte, Mika, Kilian, Fabian, Mattis und Matteo hatten die schwierige Aufgabe zu lösen, ein verschwundenes Geschenk der Forscherin Prof. Dr. Amalia di Colora an den fiktiven Prof. Dr. Andreas Scheuchzer vom Naturkunde Museum aufzuspüren. Dies führte sie in die verschiedenen Abteilungen des Museums. Unter Mithilfe der verschlüsselten Notizen der Forscherin und eines von ihr in Karlsruhe vergessenen Koffers machten sie sich am 6. und 13. August im Rahmen des Ferienspaßes 2019 auf die Suche nach dem vermissten Geschenk. Neben den Notizheften befanden sich im Koffer Lochschablonen zur Decodierung, Lineale, Schreibutensilien, ein Maßband, ein Stein, UV-Taschenlampen und eine Drehscheibe zur Entschlüsselung des Weges durch das Museum. Der Lageplan und die Abteilungssymbole lotsten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Enträtselung der Teilaufgaben schrittweise von einer Abteilung in die nächste.

In der Welt der Mineralien lernten sie das am meisten auf der Welt vorkommende Mineral kennen, bei den Fossilien entdeckten sie eine vor zwei bis sechs Millionen Jahren ausgestorbene Walart, in der heimischen Vogelwelt fanden sie bei Eisvogel, Brachvogel und Habicht sowie deren Gelege den Lösungscode, in der Welt der Insekten galt es u.a. einen Falter zu entdecken, der auf allen Kontinenten zu finden ist, um schließlich bei den Fischen im Korallenriff im vorletzten Schritt der endgültigen Lösung des Rätsels auf die Spur zu kommen. Schließlich wurde auch das verschwundene Geschenk gefunden, das aber an dieser Stelle nicht preisgegeben werden soll, um die Spannung für Kinder  zu erhalten, die nicht den Workshop besuchen konnten und nun Lust verspüren, diesen Krimi im Museum ebenfalls zu erleben.

Im Anschluss an den Workshop blieb noch genug Zeit, das Museum auf eigene Faust zu erkunden, zu essen und zu trinken, um sich von den 2-stündigen intensiven Ermittlungen zu erholen und auf die Heimreise vorzubereiten.

So macht Lernen Spaß!!!