Aktuelles: Gemeinde Weingarten (Baden)

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Die Übungsannahme war ein Verkehrsunfall - Wehrhauptübung

 

Demonstration der Leistungsfähigkeit der Weingartner Wehr

Ein schwerer Verkehrsunfall mit Verletzten und auslaufenden Betriebsflüssigkeiten war die Übungsannahme der Wehrhauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Weingarten. Schauplatz war die Jöhlinger Straße im Bereich der Dehn’s Brücke über den Walzbach. Das in Weingarten immer große Interesse der Bevölkerung an diesen Übungen sowie der äußerst zuschauerfreundliche Platz und nicht zuletzt das angenehme Wetter sorgten erneut für riesigen Zulauf. Zwei Pkw waren mit hoher Geschwindigkeit zusammengeprallt. Beide Fahrzeuge wurden schwer beschädigt, das erste (Fz. 1) wurde auf die Seite geworfen, das zweite (Fz. 2) geriet in Brand. Wenige Minuten nach der Alarmierung traf die Notfallhilfe des DRK ein, wenige Augenblicke später der Einsatzleiter, die Löschfahrzeuge sowie der erst vor wenigen Monaten in Dienst gestellte Gerätewagen Transport. Zunächst galt es, möglichst schnell den Entstehungsbrand an Fz. 2 zu löschen, um die unmittelbare Lebensgefahr von den Insassen zu bannen. Danach wurde der Pkw mit Schere, Spreizer und Pedalschere geöffnet, um die eingeklemmten Verletzten zu befreien. Hierbei wurde auf eine möglichst schonende Rettung geachtet. Spektakulär war der Moment, als das komplette Dach nach hinten weggeklappt und die Fahrerin schließlich mit einem speziellen Rettungsbrett liegend aus dem Fahrzeug geholt und an das DRK übergeben wurde. Mit der Beifahrerin wurde ebenso verfahren. Parallel arbeitete ein zweiter Trupp an der Rettung des Fahrers aus Fz. 1. Zunächst wurde durch ein „Fahrzeugstabilisierungssystem“ ein völliges Umkippen des Pkw verhindert, und der Fahrer, in diesem Fall ein Dummy, mit denselben Hilfsmitteln befreit und zur Weiterversorgung übergeben. Die Zuschauer wurden von Moderator Patrick Grünewald ausführlich über das Geschehen informiert und erhielten einen lebhaften Eindruck von der Leistungsfähigkeit der Wehr und vor allem von ihrer umfangreichen Ausrüstung auf neuestem Stand. Das dritte Szenario zeigte den Umweltschutz. Um zu verhindern, dass ölbelastetes Löschwasser oder ausgelaufenes Benzin in den Walzbach gerieten, wurden die Schachteinläufe und Durchlässe am Ufer mit speziellen Dichtkissen abgedichtet. Kommandant Günther Sebold und Übungsleiter Christian Adam zeigten sich bei der anschließenden Nachbesprechung sehr zufrieden. Die herausfordernde Lage sei von den Einsatzkräften „zügig, professionell und fehlerfrei abgearbeitet“ worden.