Aktuelles aus der Gemeinde

Wir fliegen nach Olesa zur Festa Major!

Die „Festa Major“ ist das wichtigste Kulturfest unserer katalanischen Partnergemeinde und geht über mehrere Tage. Die „Feuerteufel“ werden mit Böllern und flammensprühend das Fest eröffnen. Ein großes Johannisfeuer wird entzündet. Der Volkstanz „Sardana“ wird getanzt werden, die „Giganten“ werden durch die Straßen ziehen, die Castellers werden „Menschentürme“ bauen, „Habaneres“ Seemannslieder werden zu hören sein und jede Nacht gibt es Musik und Tanz. Der Höhepunkt und wunderschöner Abschluss des Festes ist der „Tapas-Abend“ im Stadtpark und das aufsteigen lassen von tausenden Lampions „Fanalets“.

Möchten Sie dieses Fest miterleben?

Dann sollten Sie sich verbindlich bis spätestens Freitag, 04. Mai 2018 anmelden.

Die Reise wird mit dem Flugzeug durchgeführt.

Abflug: 22. Juni 2018  -  Rückflug: 26. Juni 2018

Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung auch an, ob Sie zusätzlich zum Handgepäck noch einen Koffer mitnehmen wollen, da je nach Fluggesellschaft zusätzliche Kosten entstehen können.

Die genauen Kosten können erst nach den Anmeldungen und der Flugbuchung ermittelt werden (im Jahr 2016 waren es 20 € für den Transfer und 150 € für den Flug).

 Ihre Anmeldung nehmen gerne Frau Ulrike Ihle von der Gemeindeverwaltung unter der Telefonnummer 07244/7020-61 bzw. per Mail an u.ihle@weingarten-baden.de  oder Herr Siegbert Kolar unter der E-Mail siegbert.kolar@gmail.com entgegen.

Es würde uns freuen, wenn viele Bürgerinnen und Bürger aus Weingarten uns bei der Reise nach Olesa de Montserrat begleiten würden.

Aus dem Gemeinderat (23.04.2018)

Kriminalstatistik im grünen Bereich

Die Kriminalstatistik für Weingarten, die der Leiter des Polizeireviers Waldstadt, Klaus Heidemann, dem Gemeinderat vorgetragen hatte, fiel überaus positiv aus. Im Vergleich zum Jahr 2016 sei die Anzahl der Straftaten in 2017 insgesamt in Baden-Württemberg um fünf Prozent, im Bereich des Polizeipräsidiums Karlsruhe um neun, im Landkreis um fünf Prozent, und in Weingarten um 13,5 Prozent auf 364 Fälle zurückgegangen Im Vergleich zwischen den Städten und Gemeinden im Landkreis liege Weingarten im mittleren Bereich, aber deutlich unter dem Landkreisdurchschnitt. Die Täter kämen vorwiegend von außen, bedingt durch die gute Anbindung durch den ÖPNV und die Bundesstraße. Die Aufklärungsquote sei in Weingarten mit 57 Prozent aller Fälle erheblich angestiegen, was der guten Arbeit des Polizeipostens vor Ort unter Leitung von Polizeihauptkommissar Michael Schorpp und dem Streifendienst des Reviers Waldstadt zu verdanken sei. Unter den einzelnen Deliktsbereichen nannte Heidemann „Diebstahl“ und „Betrug“ mit je rund 30 Prozent an der Spitze. Darunter fielen der Diebstahl von – auch gut gesicherten – Fahrrädern, vor allem im Bahnhofsbereich und unter Betrug insbesondere das Erschleichen von Beförderungsleistungen (Schwarzfahren). Von insgesamt 181 Tatverdächtigen seien 61 Personen nichtdeutscher Herkunft und 39 unter 21 Jahre alt. Der leichte Anstieg der Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz sei auf die verstärkten Kontrollen zurückzuführen, denn „je mehr dieses Dunkelfeld aufgehellt werde, desto mehr Fälle kommen in die Statistik“. Sachbeschädigungen an Pkws und Körperverletzungsdelikte seien ebenfalls rückläufig. Insgesamt, resümierte Heidemann, sei Weingarten ein sehr sicherer Ort. Bürgermeister Eric Bänziger sah das Positivste im Rückgang der Wohnungseinbrüche: von 16 Fällen in 2011, 13 Fällen in 2015 und acht Fällen in 2016 bis auf einen in 2017. Die Verkehrsstatistik wies insgesamt 110 Unfälle auf, davon 82 Sachschäden und 28 mit Personenschäden, davon 23 Leichtverletzte. Einen Unfallschwerpunkt gebe es keinen. Weingarten könne sehr zufrieden sein, sagte Bänziger. Er dankte Klaus Heidemann sowie Michael Schorpp und seinen Mitarbeitern.

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Ist Ihre Hausnummer gut erkennbar? - Das kann im Zweifelsfall lebensrettend sein

Mit eingeschaltetem Blaulicht fährt der Notarztwagen die Straße entlang. Plötzlich verlangsamt er seine Fahrt. Er kann seinen Zielort nicht finden. Suchend späht der Fahrer durch das Seitenfenster und mustert die vorüberziehenden Häuserfronten. Aber die gesuchte Hausnummer ist nicht zu entdecken. Der Arzt verliert viel Zeit. Wertvolle Zeit, in der er  dem Kranken längst hätte helfen können.

Was in unserem fiktiven Fall dargestellt wird, ist beileibe kein Einzelfall. Der Beispiele gibt es viele:  Meist verdecken zu groß gewachsene Büsche die Hausnummer. Oder die Zahlen sind aufgemalt und mittlerweile ausgebleicht und nicht mehr deutlich. Oder die Schrift ist schlichtweg zu klein. Oder in modern-abstrakten Lettern gehalten. Oder in kunstvollen Schnörkeln. Und vor allem bei Dunkelheit nicht erkennbar.

Die Polizeiverordnung besagt, dass Hausnummern von der Straße aus gut lesbar sein müssen. Sie sind in einer Höhe von maximal drei Meter an der der Straße zugekehrten Seite des Gebäudes unmittelbar über oder neben dem Gebäudeeingang oder an der dem Grundstückszugang nächstgelegenen Gebäudeecke anzubringen. Ist das Gebäude von der Straße zurückgesetzt, kann die Hausnummer am Grundstückszugang, beispielsweise am Gartentor, angebracht werden. Befindet sich keine Straßenlaterne in der Nähe, so empfiehlt sich eine beleuchtete Hausnummer.

Ist es im Interesse der öffentlichen Sicherheit oder Ordnung geboten, so kann die Ortspolizei im Einzelfall anordnen, wo, wie und in welcher Ausführung Hausnummern anzubringen sind.

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