Entsorgung Öltank/Heizkessel

  • Die Demontage wird vom Kunden veranlasst, bei Bedarf wird empfohlen sich mit örtlichen Fachfirmen in Verbindung zu setzen.

Hackschnitzel

  • Das Holz kommt aus dem gemeindeeigenen Wald und wird in der gemeindeeigenen Hackschnitzelholz-Trockenanlage zwischengelagert. Laut Rücksprache ist man auf eine stärkere Nachfrage der Hackschnitzelproduktion vorbereitet. Die örtliche Nachfrage nach Brennholz bleibt davon ohne Einschränkung unbenommen.

Heizungskeller

  • Es entfallen bisherige Wärmeerzeuger und Öltankanlagen oder Gasanschluss. Der eventuell vorhandene Öltanktraum und auch der Heizungsraum können eventuell anders genutzt werden. Für den Einbau der Übergabestation (wandhängend) ist ein Platzbedarf von ca. 1 m breit und 2 m hoch bereitzustellen – Tiefe ca. 60 cm. Neben der Übergabestation wird ein Warmwasserspeicher benötigt. Die Größe richtet sich nach dem Bedarf (ca. 400 l). In 80% der Haushalte ist bereits ein Warmwasserspeicher vorhanden, allerdings meist zu klein (und unter dem Heizkessel liegend angeordnet). Für den Warmwasserspeicher ist eine Grundfläche von 90 x 90cm, Höhe 2 m bereitzustellen. Der bisher vorhandene Warmwasserspeicher kann eventuell auch weiterhin verwendet werden.

Kosten

  • Siehe Kalkulation

Schaltschrank

  • Die Übergabestation hat einen Anschluss von 230 V, abgesichert mit 10 A. Dazu ist kein Umbau am Schaltschrank notwendig. Im Prinzip würde eine Steckdose in der Nähe reichen, meistens wird jedoch die vorhandene Absicherung des bisherigen Heizkessels weiterverwendet.

Solarthermieanlage

  • Bereits vorhandene Solarthermieanlagen werden ohne Probleme eingebunden und wie gehabt genutzt. Im Falle eines Umstiegs auf Nahwärmeversorgung, ist die zusätzliche Installation einer solarthermischen Anlage trotz Förderung  nicht wirtschaftlich. Bei dezentralen Öl- oder Gasheizungen wird über den Sommer hindurch eine Kesselanlage inklusive Wasserinhalt in Betrieb (heiß) gehalten, was zu einem sehr schlechten Wirkungsgrad führt. Bei der Nahwärmelösung wird das Nahwärmenetz in Betrieb gehalten (deutlich geringere Masse), was zu Lasten des Wärmelieferanten geht. Der Wärmemengenzähler summiert ja nur die abgenommene Wärme ab Übergabestation. Außerdem ist bis zur Erfüllung des EWärmeG der Anschluss an das Nahwärmenetz mit Energieversorgung aus Holz ausreichend. Es muss bei einer Sanierung keine weitere ökologische Maßnahme nachgewiesen werden.

Übergabestation

  • Die Übergabestation besteht aus einem Plattenwärmetauscher zur Systemtrennung (in der Wärmeleistung passend auf das anzuschließende Objekt). Inkl. Außentemperaturabhängige Steuerung für eine Heizkörpergruppe oder eine Gruppe Fußbodenheizung und Ansteuerung für die Warmwasserbereitung. Es ist erforderlich, dass der Kunde einen Warmwasserbereiter mit einem Nenninhalt von ca. 400 l vorhält. Inkl.  aller Fühler, Wärmemengenzähler, Anschlussdatenleitung, elektrotechnischer Anschluss und Heizungsanschluss an die Nahwärme. Der Anschluss sekundärseitig (an die Kundenheizung) ist bauseits zu erbringen.

Wärmeabnahmevertrag

  • Die Dauer eines Wärmeabnahmevertrags beträgt in der Regel 20 Jahre

Wärmepreis

  • der Wärmepreis wird jährlich angepasst, Preisanpassungen richten sich nach Indizes für Brennstoffkosten, Löhne, Stromkosten und Preisentwicklung für technische Sachgüter. Die jeweiligen Indizes können beim Statistischen Bundesamt in Wiesbaden abgerufen werden. (frei zugänglich)

Wie sicher ist die Wärmeversorgung

  • Sicherer als die bisherigen privat eingebauten Heizungen, da alle wesentlichen Bauteile redundant vorhanden sind.

Zählung

  • Die Übergabestation kommt mit einem geeichten Zähler mit dem die Abrechnung erfolgt. Bei Mietsobjekten kann der Hauseigentümer seine bisherigen Unterzähler weiterverwenden. Nach der Übergabestation ist auf der Kundenseite (Sekundärseite) die Abrechnung Kundensache.