Gemeindenachrichten Dienstag, 02.08.2011 Team „Walk’sches Haus“ bei „Laufen mit Herz“ am StartAlljährlich begeistert „Laufen mit Herz“, die soziale Aktion innerhalb des Karlsruher Marathon, zahlreiche Läufer, die aus den verschiedensten Gründen ihre sportliche Leistung in den Dienst einer sozialen Sache stellen wollen...
... - als einzelne Spendenläufer oder in einem Team. Eines dieser Teams, das am 18. September an den Start gehen wird, ist das Weingartner Team „Walk’sches Haus“.Mit von der Partie sind Markus Keller, Verena Häcker und Jasmin Herberger. Am Mittwochabend gab die Geschäftsführerin Kristina Trautwein einen kleinen Presseempfang. Der Bereichsleiter von „Laufen mit Herz“ und zugleich einer der 2000 ehrenamtlichen Helfern des Baden Marathon, Werner Greß, berichtete von der großartigen Erfolgsgeschichte „Laufen mit Herz“. 2003 wurde die Spendenaktion ins Leben gerufen und wurde sogleich zum Senkrechtstarter. „Die letzten drei Startnummern haben wir über ebay versteigert“, erzählte Greß, das war der Grundstock unseres Benefizlaufs für traumatisierte Kinder.
Zum wiederholten Mal ist die Weingartnerin Verena Häcker treibende Kraft, Läufer zu mobilisieren und für ein soziales Projekt zu gewinnen. Erstmals 2008 engagierte sie aus persönlicher Betroffenheit ein Läuferteam zu Gunsten des Vereins „Lachen Helfen e.V.“, der damals ein Projekt in Afghanistan unterstützte. Bernhard Lohner, Mitglied der Bundespolizei, die sich ebenfalls in diesen Verein eingebracht hat, erklärte, dieses Projekt sei mittlerweile erfolgreich abgeschlossen. Verena Häcker wollte jedoch dabei bleiben und habe sich einem sozialen Dienst aus der Region zugewandt: Der Kinderhospizdienst. „Unser Ziel ist, schwer oder unheilbar kranke Kinder und deren Familien zu begleiten und ihre Lebensqualität soweit möglich zu verbessern“ beschreibt dessen Leiterin, Flora Asseyer, den Zweck der Einrichtung. Dabei geht es um Unterstützung und Beratung der betroffenen Familien – rund 150 im Stadt- und Landkreis Karlsruhe. Weniger finanziell als im Sinne von psychischer Stärkung oder konkreter zeitlicher Entlastung. Die sorgfältig geschulten und vorbereiteten Mitarbeiter suchen die betroffenen Familien zu Hause auf, beraten und koordinieren Hilfen, sie betreuen das erkrankte Kind, sie bieten allen Beteiligten Gespräche an, leisten Alltagshilfen oder begleiten in der Trauer. Sie arbeiten mit Kliniken und Beratungsstellen im Stadt- und Landkreis zusammen. Die Finanzierung wird teilweise durch Krankenkassen abgedeckt, der große Rest kommt aus Spenden.
Acht Läuferteams aus der Region hat Verena Häcker mobilisiert, wer diese unterstützen möchte, kann über www.laufenmitherz.de nähere Informationen erhalten. Übrigens: Wer mit seinen Arbeitskollegen oder –kolleginnen das Erfolgserlebnis eines gemeinsamen Marathons teilt, erlebt ein verbindendes Ereignis, das unvergesslich bleibt und ein Team zusammenschweißt. Wer solch ein Team anmelden möchte, kann sich unter www.BusinessTeamMarathon.de kundig machen. Seitenanfang | Seite drucken |