Gemeindenachrichten Mittwoch, 08.06.2011 Weihnachten mitten im SommerSeit 30 Jahren gibt es in Weingarten den „etwas anderen Weihnachtsmarkt“. Begonnen hat die Geschichte dieses Marktes im Jahr 1982 mit den Gruppen „Aktion Partnerschaft Dritte Welt“ und „Bund deutscher katholischer Jugend“, die damals...
...gemeinsam ein soziales Projekt unterstützten.
Peter Hummel und die Andheri-Hilfe kamen gleich dazu und nach und nach begeisterte die Idee immer mehr Gruppen zur Mitarbeit. Im Jahr 2006 war das 25. Jubiläum. Bis dahin, berichtete die Gründungsinitiatorin Brigitte Osenberg, habe sich ein „Stamm“ von rund 20 bis 25 Ständen etabliert. Manchmal kommen Neue dazu, manche bleiben weg, aber die Fluktuation ist gering und der große Zustrom der Weingartener ungebrochen. Kein kommerzieller Händler ist zu finden, jeder der Anbieter spendet für einen guten Zweck oder ist selbst eine soziale Organisation. Und noch etwas Besonderes: Jeder unterstützt außer seinem eigenen Anliegen noch ein gemeinsames Projekt, in dem er Gutscheine für eine Tombola spendet.
Am 1. Advent 2010 – dem traditionellen Termin, wenn der Markt im Grundschulhof stattfindet – war es der Förderverein der Turmbergschule, der bedacht werden sollte. „Den Empfänger wählt das Organisationskomitee aus“, erklärte Martin Osenberg. Vor ein, zwei Jahren hatte Brigitte Osenberg die Organisation in jüngere Hände übergeben und ihre Söhne Dirk und Martin sowie Schwiegertochter Friedgard waren eingesprungen. Ebenfalls im Organisationskomitee ist Veronika Hamsen, die am Stand der AGNUS-Jugend auf dem Markt zu finden ist.
Hoch erfreut über die Spende von 300 Euro waren der Vorsitzende des Fördervereins, Rektor a.D. Horst Schlemmer, Kassiererin Katja Bendix und die Rektorin der Turmbergschule, Karin Sebold. Die Anforderungen an die finanzielle Unterstützung seien gestiegen, sagte Schlemmer, und außerdem werde dadurch die gute Arbeit der Schule gewürdigt. Hauptsächlich Dinge, die die Schüler in den Pausen benützen und die dem Verschleiß unterliegen, sollen von dieser Spende finanziert werden, erklärte Rektorin Sebold, beispielsweise neue Queues für den Billardtisch oder Tischtennisschläger. Der Grundschule stehe eine Spielekiste mit Bewegungsspielen zur Verfügung, die ergänzt und aufgefüllt werden soll. Obwohl die Schule von der Gemeinde stark unterstützt werde, werde doch vor allem in diesem Bereich immer wieder Geld gebraucht.
Ein Lob der Marktorganisatoren ging an den Hausmeister der Schule, Klaus Breitenstein, für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und seine logistische Hilfeleistung. Seitenanfang | Seite drucken |