Aus dem Gemeinderat (26.02.2018) Teil 2

Vergabe 2. und 3. Bauabschnitt Kirchstraße

Der zweite Bauabschnitt der Kirchstraße wurde bereits zum zweiten Mal ausgeschrieben, da beim ersten Mal keine Angebote eingingen und die Ausschreibung darum aufgehoben wurde. Nun sollen der zweite und der dritte Bauabschnitt zusammengefasst und in einer Hand vergeben werden. Außerdem, berichtete Ortsbaumeister Oliver Leucht, lägen die Genehmigungen für den wasserrechtlichen Antrag der Bachbühne sowie für den  denkmalschutzrechtlichen Antrag der Treppenanlage der katholischen Kirche zwischenzeitlich vor. Somit könne mit den Bauarbeiten zeitnah begonnen werden. Zur Submission lagen fünf Angebote vor.

Als günstigste Bieterin erwies sich die Firma bau + grün in Sinzheim mit einem Angebot in Höhe von 1,35 Millionen Euro. Für die Gewerke Straßenbau, Wasserversorgung, Entwässerung und Renaturierung von Wasserläufen seien im Haushalt 2018 und 2019 insgesamt  1,4 Millionen vorgesehen. Somit seien ausreichend Finanzmittel eingeplant. Als letztes Gewerk wird der Bereich „Elektro“ mit einem Kostenansatz von rund 35.000 Euro ausgeschrieben. Mit dem noch verbleibenden Anteil der offenen Baunebenkosten ergibt sich eine Differenz von rund 85.000 Euro, die voraussichtlich überplanmäßig genehmigt werden muss. Zur selben Zeit werden Wasserleitungsarbeiten vorgenommen, die bereits im Hinblick auf die Großbaustelle Jöhlinger Straße erforderlich sind. Voraussichtlich werde es bei der Vergabe zu einer Überschreitung der Planansätze kommen, die im Haushaltsjahr 2019 wirksam werden. Der Zeitplan sehe einen Arbeitsbeginn Ende Juni / Anfang Juli vor, so dass nach einer geplanten Bauzeit von rund einem Jahr der Umbau bis zum Straßenfest 2019 fertig sei.  Fritz Küntzle äußerte Bedenken,  ob die gleichzeitige Bewältigung der Baumaßnahmen Burgstraße, Jöhlinger Straße und Kirchplatz für die Verwaltung zu stemmen sei.  Die Abstimmung ergab einen einstimmigen Zuschlag an den günstigsten Bieter.

Matthias Görner wollte der Gestaltung des Kirchplatzes mit Granitpflastersteinen nicht zustimmen.  Er hätte aus Kostengründen einen bituminösen Belag bevorzugt.  Darum bezweifelte er die Richtigkeit der Beratungsfolge. Dieser Beschluss sei nicht im Gemeinderat gefasst worden, sondern lediglich im AUT. Aber er sagte, er wolle der Beschlussfassung heute nicht im Wege stehen und begnügte sich mit einer persönlichen Erklärung.

 

Zurück