Adventssingen der Turmbergschule mit Solisten der Jugendmusikschule Bretten

„Hört der Engel helle Lieder“: Beim Gesang der Chorkinder hätte man fast glauben können, Engel singen zu hören. Alljährlich ist das Adventssingen der Turmbergschule in der Evangelischen Kirche ein adventliches Highlight. Die Gesamtleitung hat die Lehrerin Birgit König, die Klavierbegleitung lag bei Andrea Bürgstein. „Das erste Gänsehaut-Erlebnis hatten Sie jetzt schon“ begrüßte Rektorin Karin Sebold die zahlreichen Eltern. Aber es sollten noch weitere folgen. Regelmäßig beteiligt sind Instrumentalisten der Jugendmusikschule Bretten.

Grüppchenweise nach Instrumenten geordnet trugen sie bekannte und kindgerechte Weihnachtslieder vor. Den Auftakt bildeten die Blockflöten mit einem norwegischen Weihnachtslied „Julekveldvise“, gespielt von Lenja Sebold, Benedicte Stadler und dem bekannten „Jingle Bells“, bei dem noch zusätzlich Ariane Wyslucha mitwirkte. Malte Wagner und Maximilian Roth waren ein Duo an den Klarinetten mit „The Ash Grove“ und dann sang wieder der Chor „Hoch am Himmel leuchten Sterne“. Vier junge Interpreten waren am Klavier zu hören: Theo van der List mit „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ und „Ihr Kinderlein kommet“, Ella Reinholz mit „We wish you a merry Christmas“, Leni Rössler mit „Lasst uns froh und munter sein“ und „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ sowie Lessian Stirn mit „Oh du fröhliche“ und „Jingle Bells“. Der Chor intonierte „Mein Weihnachtsstern“ und dann waren Kilian und Doreen Maisch mit Waldhorn und Klavier an der Reihe und brachten mit „Maria durch ein Dornwald ging“ und „Es ist ein Ros entsprungen“ zwei geistliche Lieder zu Gehör. Hannah Hof spielte die rockige „Ballad“ auf dem Euphonium und wurde von Jeannette La Deur am Klavier begleitet. Als letzte Einzelgruppe kamen die Querflöten, zunächst mit Sara Landes, Selma Seidel und Alissa Schleh, die drei Lieder spielten: „Joseph, lieber Joseph mein“, „Fröhliche Weihnacht überall“ und „Kling, Glöckchen“ und das Duo Anniki Rill und Amy Schubert brachten „Stern über Bethlehem“ und „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ zu Gehör.

Die Kinder schufen mit diesem Konzert insgesamt nicht nur eine weihnachtliche Atmosphäre, sondern zeigten auch Leistungsbereitschaft und den Mut, vor großem Publikum aufzutreten. Begleitet wurden sie von den jeweiligen Lehrern der Fachklasse, die mit viel Motivation und Herzblut jedes Jahr dieses Konzert mitgestalten. Etwas Besonderes war der Auftritt einer Gesangsgruppe von vier Schülerinnen der Musikklasse 7a der Gemeinschaftsschule (eigentlich fünf mit Leticia Franke, Tine Kirchhof, Lara Pokorn, Selina Schex und Jessica Schmidt), die nur mit dezenter Klavierbegleitung zwei moderne und wahrhaftig nicht einfache Lieder interpretierten: „Read all about it“ der schottischen Sängerin Emeli Sandé und „All of me“ von John Legend. Zum Abschluss traten der Chor und – erstmals dabei – die Bläserklasse mit „Weihnachtsmann 2017“ und die „Tonkünstler“ des Musikvereins, dirigiert von Robert Amend, gemeinsam mit dem Chor auf. Zu hören waren: Jona Bock, Emily Hauer, Ben Ziegler, Maximilian Roth, Malte Wagner und Ina Schneider (Klarinette), Alissa Schleh, Sara Landes und Julia Diehl (Querflöte), Sonja Steiner am Saxophon, Charlotte Bartholomä und Lara Diehl an der Trompete, Janne Rasig am Euphonium und Alaa Al Alt an der Posaune. Und was spielten sie? Volker Rosins Kinderlied „Wisst Ihr was die Frösche am Weihnachtsabend machen?“ – „Quak, quak“. Das Lied endet mit den Ferkeln, die grunzen, und die ganze Kirche lachte.

 

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