Lebendige Krippe des Vereins „MuTiG“ fand große Resonanz

Großen Zulauf fand die lebendige Krippe, die der Verein „MuTiG“ (Mensch und Tier in Gemeinschaft) seit Jahren am dritten Adventssonntag auf einem Feld im Gewann „Wínkelpfad“ installiert hatte. In einem Stall standen Maria und Josef bei ihrem Kind und zwei Esel waren dabei. Die zahlreichen Besuchskinder waren nicht nur über die weihnachtliche Szenerie entzückt, sondern hatten genauso Freude daran, die Esel und nicht weniger gern die Babypuppe im Stroh zu streicheln. „Wir setzen unser Motto hier auf ganz neue Weise um“ lacht die Vorsitzende Petra Seitz. Der Verein arbeitet seit 2009 als Begegnungsstätte für Menschen mit und ohne Behinderung im Karlsruher Raum. Schwerpunkt ist die tiergestützte Therapie. Dazu gehören mehrere Ponys und ein Hund. Zurzeit finden regelmäßig Therapieangebote auf der Pferdekoppel in Weingarten unter freiem Himmel statt. Der Verein bringt sich auf vielfältige Weise in die Gemeinde ein, die Lebendkrippe als Weihnachtsprojekt ist jedoch ein magischer Anziehungspunkt. „Hier kommen wir gern mit den Eltern unserer betreuten Kinder ins Gespräch“, sagt Petra Seitz, „und natürlich möchten wir damit auf unseren Verein aufmerksam machen“.

Sie habe eines der Ponys in die Tierklinik bringen müssen, berichtet sie. Vermutlich hätten unvernünftige Spaziergänger dem Tier zu viel Brot gefüttert und daran sei es ernsthaft erkrankt. Darum bittet sie die Spaziergänger dringend, jegliches Füttern der Tiere in Zukunft zu unterlassen.

 

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