Neues aus der Burgstraße-Hauptwasserleitung und Hausanschlüsse

Die Baustelle Burgstraße erster Bauabschnitt hat sich  wetterbedingt verzögert. Gerd Weinbrecht vom Bauamt und der Polier der bauausführenden Firma erklären die Hintergründe: Im Februar herrschte Frost und der Boden war gefroren, so dass Tiefbauarbeiten gar nicht möglich waren. Nach dem Frost kam der Regen. Das Bodenmaterial, das von vornherein nicht von optimaler Qualität war, wurde durchweicht und war nicht mehr verdichtungsfähig. Große Mengen mussten ausgetauscht werden. Um aber die Kosten für eine umweltgerechte und fachgerechte Entsorgung niedrig zu halten, ist es sinnvoll, Aushubmaterial vorzusortieren und das erfordert Platz. Darum wurde der Bodenaushub in mehreren unterschiedlichen Haufen auf dem Festplatz zwischengelagert.

Um die Arbeitsrückstände aufzuholen, wurde die Maschinen- und Personalstärke kurzfristig aufgestockt. Zeitweise waren vier Bagger in Betrieb und arbeiteten parallel. Zwischenzeitlich ist die Personalstärke wieder auf sinnvolle Mannschaftsstärke zurückgefahren und neun Mann sind auf der Baustelle beschäftigt. Die Verlegung des Abwasserkanals ist mittlerweile fertiggestellt. Derzeit wird die Hauptwasserleitung verlegt und werden die Hausanschlüsse gesetzt. Dazu bedient sich die Firma einer zeitsparenden Technik, nämlich der sogenannten „Druckanbohrventile“. Diese Armaturen können bei Bedarf an der Anschlussstelle auf die Wasserleitung aufgesetzt und diese somit nachträglich angebohrt werden. Das erlaubt, mit der Hauptleitung zunächst „Strecke zu machen“. Anstatt zeitraubend an jedem einzelnen Anschluss zu unterbrechen, werden die Abgänge zu den Häusern nachträglich montiert. Gleichzeitig werden die Gehwege aufgegraben, zunächst auf der Seite mit den ungeraden Hausnummern. Hier werden Glasfaserkabel verlegt. Sind sie im Boden drin,  werden Bordsteine gesetzt und Platten verlegt.

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