Teamarbeit ist Trumpf beim Sportverein „Germania 04“ - Ralph Oberacker leitet seit zehn Jahre den Ringer-Bundesligisten erfolgreich

Der Erfolg beim Sportverein Germania 04 hat einen Namen: Ralph Oberacker ist jetzt seit über zehn Jahren Vorsitzender und hat den Verein mit drei Deutschen Mannschaftsmeisterschaften und vielen weiteren Erfolgen sowohl im Mannschaftssport als auch bei Einzelmeisterschaften in die Spitzenklasse des deutschen Ringersport geführt. Aus diesem Anlass würdigte Ehrenvorsitzender Richard Hartmann bei der gut besuchten Generalversammlung Oberackers Verdienste um den SVG und überreichte ihm als äußeres Zeichen der Anerkennung und des Dankes eine Ehrennadel.

Aber nicht nur im rein sportlichen Bereich, sondern auch im wirtschaftlichen habe Ralph Oberacker Vorbildliches geleistet. So sei die Mineralix-Arena zu einem beliebten Standort sowohl für Veranstaltungen des Sport als auch der Kultur und damit zu einem festen Begriff im gesellschaftlichen Leben von Weingarten und darüber hinaus geworden. Dabei habe es der Vorsitzende stets verstanden, ein engagiertes Team im Vorstand und auch für die praktische Arbeit um sich zu scharen, um das ihn viele Vereine beneiden. So ist die professionelle Performance bei den Mannschaftskämpfen in Weingarten ein Erlebnis, an dem sich auch der Deutsche Ringerbund (DRB) ein Stück abschneiden könnte. Die Finalkämpfe im großen Eventzelt auf dem Festplatz waren Höhepunkte und technische Meisterleitungen, die ihresgleichen suchen. Dem hat der DRB leider nichts anderes entgegenzusetzen als Verbote und Drohungen, als ob man damit einen Sportverband in der heutigen Zeit erfolgreich führen könnte. Die Auslagerung der Bundesliga-Mannschaft und die Gründung der Deutschen Ringer-Liga war insoweit ein folgerichtiger Schritt, um der Bevormundung durch den DRB ein Ende zu setzen. Dieser hat bis heute nicht verstanden, dass es sich bei der Deutschen Ringer-Liga nicht um einen zweiten Verband, sondern lediglich um eine von den fünf teilnehmenden Vereinen ausgelagerte Liga handelt, wie es zum Beispiel bei der Deutschen Fußball-Liga (DFL) sowie im Basketball und bei weitern Sportarten durchaus üblich ist. Die Deutsche Ringer-Liga wird ihren Weg gehen, unabhängig davon, wie viele Steine ihr der DRB auch in den Weg legen mag, betonte Ralph Oberacker unter dem Beifall der Versammlung. Notfalls werde man alle juristischen Möglichkeiten ausschöpfen. Weingartens Ringsportfreunde können sich jedenfalls schon heute auf den Start der „Germanen“ in der Deutschen Ringer-Liga mit einem Heimkampf am Samstag, 30. September, gegen den pfälzischen Rivalen VfK Schifferstadt freuen. Roland Felleisen

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